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Weihrauch bequem online kaufen – Entdecken Sie in unserem Online-Shop kostbares Räucherharz für Kirche, Zuhause und mehr

Wîhrouch - Heiliges Räucherwerk: Schon an der etymologischen Herleitung des deutschen Wortes Weihrauch erkennt man seine Bedeutung. Im Altertum war Weihrauch gleichbedeutend mit Reichtum und Wohlstand: Die Harze des Weihrauchbaums gehörten zu den kostbarsten Gaben. Hierzulande kennt jedes Kind die Christliche Weihnachtsgeschichte aus dem Evangelium des Matthäus: Die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar kamen, um dem neugeborenen Heiland zu huldigen und brachten wertvolle Gaben als Geschenke mit - Gold, Myrrhe und Weihrauch.

In unserem Online-Shop finden Sie eine große Anzahl an hochwertigen Produkten aus diesem kostbaren Harz zu kleinen Preisen: Entdecken Sie bei uns die verschiedensten Sorten und Variationen!

Aromatisch duftend, aus katholischen oder anglikanischen Klöstern, vom Heiligen Berg Athos oder intensiv würziger reiner Rauch – gehen Sie mit Weihrauch-Paradies auf olfaktorische Entdeckungsreise um die Welt. Ob für den privaten Gebrauch oder in der zeremoniellen Anwendung – mit uns finden Sie sicherlich Ihren Favoriten für jeden Anlass. Erfahren Sie in unserem Ratgeber alles Wissenswerte über die edle Essenz – für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen können Sie hier in Ruhe nachlesen:

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REINER WEIHRAUCH

Kurze Pflanzenkunde – Wissenswertes zur Botanik des Weihrauchs

Weihrauchbaum in einer trockenen Wüstenlandschaft unter klarem, blauem Himmel. Der Baum hat dichte, verzweigte Äste und graugrüne Blätter, die sich gut an die karge Umgebung angepasst haben.Wer das erste Mal einen Weihrauchbaum sieht, wird schwerlich auf die Idee kommen, dass dieses unscheinbare Bäumchen einen so wertvollen Rohstoff liefert. Der Baum mit der botanischen Bezeichung Boswellia gehört zu der Familie der Balsambaumgewächse Burseraceae. Weitere Mitglieder der Familie sind der Myrrhenbaum (Comiphora), der Balsambaum (Busera) und die Chinesische Olive (Canarium).

Boswellia gedeihen nur in trockenen Gebieten wie Wüsten. Daher findet man sie hauptsächlich am Afrikanischen Horn, in Äthiopien, Eritrea, im Sudan und Somalia, aber auch im südlichen Arabien (Oman, Jemen) und in Indien.

Wie die karge Landschaft, in der Boswellia wachsen, wirken die Bäume auf den ersten Blick recht trostlos: Stark verzweigte, knorrige Äste, die in der Trockenzeit laublos sind, sowie die charakteristisch abgeblätterte, papierartige Rinde prägen das Erscheinungsbild. Die wahre Kostbarkeit fließt unsichtbar für das Auge im Inneren des Baumes: Das Harz. Es bescherte den Herkunftsregionen einst einen blühenden Handel und damit verbunden großen Reichtum. Ritzt man die Stämme und Äste der Bäume an, tritt das Gummiharz zutage. Anfänglich noch dickflüssig und milchig-weiß trocknet diese Flüssigkeit unter der brennenden Sonne und bildet getrocknete Harzperlen. In Form und Farbe erinnert es an einen anderen begehrten Rohstoff: Das fossile Baumharz Bernstein.

Die getrockneten Harzperlen werden geerntet. Dabei gilt: Je später der Erntevorgang erfolgt, desto reiner und hochwertiger ist das Ergebnis. Die erste Ernte ist minderer Qualität und wurde in früheren Zeiten oftmals weggeworfen. Bei der zweiten Ernte, ungefähr drei Wochen später, erhält man bereits akzeptable Qualität. Bei noch späteren Ernten ist das Harz dann wesentlich reiner und besser. Das gewonnene Baumharz wird entweder als reiner Weihrauch verkauft oder weiterverarbeitet und veredelt.

Was ist Weihrauch?

Weihrauch ist ein aromatischer Harz, der aus der Rinde von Boswellia-Bäumen gewonnen wird. Es wird verbrannt, um einen duftenden Rauch zu erzeugen, der oft bei religiösen Zeremonien, Meditation und zur Raumreinigung verwendet wird.

Die Geschichte des Weihrauchs – Kostbar und weltweit begehrt

Weihrauch brennt auf einer Kohletablette in einer Schale mit Sand, und aromatischer Rauch steigt auf. Im Hintergrund sind verschiedene Weihrauchharze und Kräuter in kleinen Fächern zu sehen.Seit den frühesten Tagen der Menschheitsgeschichte gehört Weihrauch (Olibanum serrata) zu den kostbarsten Rohstoffen der Welt. Bereits in der Antike transportierte man es tausende Kilometer über die „Weihrauchstraße“ von der Südspitze der arabischen Halbinsel, durch Wüsten und Meere zu den großen Kulturen der jeweiligen Zeit. Ägypter, Mesopotamier, Griechen, Römer – sie alle verlangte es gleichermaßen nach dem betörenden Geruch. Verwendet wurde er für spirituelle und zeremonielle Zwecke, aber auch im medizinischen Bereich.

  • Kultische Verwendung: Die Ägypter nannten den Weihrauch „Schweiß der Götter“. Der durch die Verbrennung entstehende Duft und Rauch war wichtiger Bestandteil bei verschiedenen kultischen Ritualen, nicht nur im Zusammenhang mit den Göttern, sondern auch bei der Verehrung der Herrscher bis in die römische Zeit. Das Rauchopfer ersetzte auch alte Opferrituale – Weihrauch vor den Bildern der römischen Kaiser zu verbrennen war ein Zeichen der Verehrung.
    Das ist übrigens auch der Grund, warum frühe Christen das edle Räucherwerk zunächst ablehnten: Es war zu sehr mit dem heidnischen Kaiserkult verbunden. Erst der zeitliche Abstand zu den Christenverfolgungen und die Integration römischer Kulte in die christliche Liturgie ermöglichte die Weihrauchverbrennung, wie wir sie heute aus den Gottesdiensten kennen.
  • Medizinische Verwendung: Neben der spirituellen Reinigung wurden schon früh heilende Wirkungen, vor allem bei Entzündungen erkannt. Ärzte setzten die kostbare Essenz der Boswelliasäuren zur Reinigung und Behandlung bei entzündlichen Stellen ein, behandelten Patienten mit Atemwegserkrankungen und versprachen Abhilfe bei Verdauungsproblemen. In der indischen Ayurveda-Heilkunst wurde das Harz des Boswellia serrata zur Behandlung von Arthritis, Gelenk- und Muskelbeschwerden sowie bei rheumatischen Krankheiten verwendet. In Europa verdrängte die Entwicklung von modernen Arzneistoffen wie Antibiotika den Weihrauch als Arzneimittel. Erst neuere medizinische Forschungen, die auch mit der Rückbesinnung auf Naturheilmittel zusammenhängen, befassen sich stärker mit der pharmakologischen Wirkung und der Nutzbarkeit bei Erkrankungen. Erste klinische Studien deuten auf eine Wirksamkeit bei Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa hin.

Weihrauch im Wandel der Zeit – Alte Überlieferungen und moderne Verwendung

Nahaufnahme von Weihrauchharz in kleinen, gelblichen Körnern auf einem hölzernen Löffel, liegend auf einer rustikalen Holzoberfläche.Olibanum (serrata), wie Weihrauch auch genannt wird, erfreut sich auch heute in verschiedenen Bereichen großer Beliebtheit. Weiterhin sind spirituelle und medizinische Anwendungen von größter Bedeutung, können sich dabei auch überlappen.

  • Kirche: Die meisten Menschen in unseren Breitengraden werden das erste Mal im Rahmen von Gottesdiensten mit Weihrauchduft in Berührung kommen. In der katholischen Kirche ist das Räucherwerk fester Bestandteil der Liturgie, junge Ministranten erhalten eine besondere Einweisung in die richtige Vorbereitung und Handhabung des Räucherfasses. War es früher auch ein wirksames Mittel, um im Gotteshaus schlechte Gerüche zu vertreiben, ist der übermäßige Einsatz aufgrund der modernen Hygiene nicht mehr nötig. Bei besonders feierlichen Gottesdiensten werden jedoch auch heute noch Altar, Evangelium und auch die Gemeindemitglieder mit dem duftenden Rauch beräuchert.
  • Spiritualität: Die Ausübung von spirituellen Ritualen hat sich in der heutigen Zeit stark in den privaten Raum verlagert. Viele Menschen nutzen Weihrauch in den eigenen Räumlichkeiten bei sogenannten Ausräucherungen, um sie etwa von negativen Energien zu befreien. Zudem schafft der betörende Duft eine entspannende und beruhigende Atmosphäre, die von vielen als hilfreich für Meditationen empfunden wird. Je nachdem, mit welchen Duftessenzen der Rauch zusätzlich versetzt ist, trägt er auch so dazu bei, sich besser entspannen oder aber konzentrieren zu können.
  • Gesundheitsfördernde Eigenschaften: Dem Weihrauch werden eine Reihe positiver Eigenschaften nachgesagt. Die Boswelliasäuren bekämpfen Entzündungen im Körper und lindern Gelenkschmerzen. Patienten, die an Arthritis leiden berichten, dass die Symptome gelindert werden und die entzündlichen Stellen weniger Schmerzen verursachen.
  • Medizin: In der Alternativmedizin wird Weihrauch, beruhend auf der Tradition alter Kulturen, bis heute zur Bekämpfung von Krankheiten verwendet. Zudem treten alte Naturheilmittel auch wieder stärker in den Fokus von Wissenschaft und Forschung. Erste kleinere klinische Studien liefern Hinweise auf eine schmerzlindernde und antibakterielle Wirkung der Boswelliasäuren, die zudem auch Entzündungen schneller abklingen lassen sollen. In der Gastroenterologie wies das Harzextrakt bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn eine vergleichbare Wirkung wie ein Standardtherapeutikum auf.
  • Nebenwirkungen: Wie bei vielen anderen pflanzlichen Präparaten sind Nebenwirkungen in Form von allergische Reaktionen nicht auzuschließen. Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall oder Hautreizungen können in vereinzelten Fällen auftreten. Die Verwendung von Weihrauch-Präparaten sollte in der Schwangerschaft jedoch vermieden werden, da keine medizinischen Studien über die Auswirkungen existieren.

Entdecken Sie Weihrauch aus fernen Ländern in unserem Online-Shop

Ob für den zeremoniellen Gebrauch in der Kirche oder für die private Anwendung in Ihren eigenen vier Wänden: Bei uns findet sich für jeden Anlass der richtige Weihrauch. Da wir wissen, dass die Qualität des Harzes eine entscheidende Rolle beim Räuchern spielt, legen wir stets größten Wert auf die Reinheit unserer Produkte.

Nur so kann das Räucherwerk seine positive Wirkung vollends entfalten und wird zum intensiven Erlebnis für Körper und Sinne. Als zuverlässiger Online-Shop bieten wir Ihnen nicht nur beste Qualität, sondern auch eine Reihe weiterer Vorteile:

  • Große Auswahl: Weihrauchsorten aus fernen Ländern, Mischungen nach traditionellen Überlieferungen aus verschiedenen Klöstern, Rezepturen mit zusätzlichen ätherischen Extrakten – bei uns findet jeder den richtigen Weihrauch nach seinem Geschmack.
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Haben Sie noch Fragen zu unseren Produkten? Wir beraten Sie gern zu den verschiedenen Weihrauchsorten und ihrer Herkunft. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Die meist gestellten Fragen (FAQ) zum Thema Weihrauch

Woher kommt Weihrauch?

Weihrauch stammt hauptsächlich aus dem Gebiet der Arabischen Halbinsel, insbesondere aus dem heutigen Oman. In dieser Region, insbesondere im Dhofar-Gebirge, finden sich die idealen klimatischen Bedingungen für das Wachstum der Weihrauchbäume (Boswellia-Arten). Neben Oman wird Weihrauch auch in Teilen Somalias, Jemens und Indiens geerntet. Diese Gebiete haben eine lange Tradition im Anbau und in der Ernte von Weihrauchharz, das seit Jahrtausenden als wertvolle Handelsware gilt.

Für was sind Weihrauch gut?

Weihrauch, auch als "Boswellia" bekannt, wird seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin und in religiösen Ritualen verwendet. Seine vielseitigen Anwendungen umfassen:

  1. Entzündungshemmende Wirkung: Weihrauch enthält natürliche Verbindungen, die entzündungshemmend wirken. Diese Eigenschaften können helfen, Symptome von chronischen Entzündungserkrankungen wie Arthritis oder entzündlichen Darmerkrankungen zu lindern.

  2. Schmerzlinderung: Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften wird Weihrauch oft zur natürlichen Schmerzlinderung eingesetzt, insbesondere bei Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

  3. Unterstützung des Immunsystems: Weihrauch kann das Immunsystem stärken, indem es die Produktion von Antikörpern und die Aktivität der weißen Blutkörperchen fördert. Dies kann helfen, Infektionen vorzubeugen und die allgemeine Gesundheit zu fördern.

  4. Förderung der Verdauung: In der traditionellen Medizin wird Weihrauch zur Unterstützung der Verdauung und zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Es kann helfen, Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfe zu reduzieren.

  5. Linderung von Atemwegsbeschwerden: Weihrauch wird oft zur Behandlung von Atemwegsproblemen wie Asthma, Bronchitis und Husten eingesetzt. Es kann helfen, die Atemwege zu öffnen und das Atmen zu erleichtern.

  6. Beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung: Das Einatmen von Weihrauch oder die Anwendung als ätherisches Öl kann eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben. Es wird häufig in der Aromatherapie verwendet, um Stress und Angst abzubauen und die Stimmung zu heben.

  7. Förderung der Hautgesundheit: Weihrauchöl wird in der Hautpflege verwendet, um die Haut zu regenerieren, das Erscheinungsbild von Narben zu verbessern und Entzündungen oder Hautirritationen zu reduzieren.

  8. Spirituelle und religiöse Anwendung: Weihrauch wird seit Jahrtausenden in religiösen und spirituellen Zeremonien verwendet. Sein Duft soll dabei helfen, den Geist zu klären, die Meditation zu vertiefen und eine heilige Atmosphäre zu schaffen.

Weihrauch bietet somit ein breites Spektrum an gesundheitlichen und spirituellen Vorteilen, die von der traditionellen Medizin bis hin zu modernen Anwendungen geschätzt werden.

 

Was heilt Weihrauch?

Weihrauch, eines der ältesten Naturheilmittel der Welt, hat eine beeindruckende Heilwirkung, die in der indischen Naturheilkunde seit über 5000 Jahren geschätzt wird. Moderne Studien belegen, dass Weihrauch bei verschiedenen schweren Krankheiten helfen und Symptome lindern kann. Besonders wirksam ist er bei:

  • Rheumatischen Erkrankungen: Weihrauch wird als natürliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln verwendet, da die enthaltenen Boswelliasäuren entzündungshemmend wirken und Schmerzen lindern, ohne den Magen-Darm-Trakt zu belasten.

  • Darmentzündungen: Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann Weihrauch bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eingesetzt werden.

  • Hautkrankheiten: Weihrauch hilft, Entzündungen der Haut zu reduzieren und die Heilung zu fördern.

  • Atemwegserkrankungen: Inhalation von Weihrauch kann bei Asthma, Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen Linderung verschaffen.

Weihrauch wirkt durch seine ätherischen Öle und Boswelliasäuren, die ein Enzym hemmen, das bei der Entstehung chronischer Entzündungen eine Schlüsselrolle spielt. So kann er nicht nur den Körper beruhigen und Schmerzen verringern, sondern auch die allgemeine Gesundheit fördern. Zusätzlich zur medizinischen Anwendung wird Weihrauch oft in Verbindung mit Yoga und Meditation verwendet, um für Entspannung und innere Ruhe zu sorgen, was vorbeugend gegen stressbedingte Erkrankungen wirkt.

Wie benutzt man Weihrauch?

Weihrauch wird auf verschiedene Arten verwendet, je nach gewünschtem Effekt und Anwendung:

  1. Räuchern mit Kohle:
    Eine traditionelle Methode ist das Räuchern mit einer Kohletablette. Hierbei wird die Kohle angezündet und auf eine feuerfeste Unterlage, wie ein Räuchergefäß, gelegt. Sobald die Kohle glüht, wird der Weihrauch darauf gestreut. Der aufsteigende Rauch verbreitet einen intensiven, aromatischen Duft.

  2. Weihrauchbrenner:
    In einem speziellen Weihrauchbrenner wird der Weihrauch ohne Kohle erhitzt. Der Brenner, meist mit einem Teelicht betrieben, erwärmt den Weihrauch sanft, sodass ein milderer, aber langanhaltender Duft entsteht.

  3. Aromatherapie:
    Weihrauch kann auch in der Aromatherapie verwendet werden. Dabei wird das Harz in einem Diffuser mit Wasser erhitzt oder ätherisches Weihrauchöl verwendet, um eine beruhigende und meditative Atmosphäre zu schaffen.

  4. Medizinische Anwendung:
    In der Naturheilkunde wird Weihrauch oft als Pulver oder Extrakt eingesetzt. Er kann oral eingenommen werden, um entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte zu erzielen.

Unabhängig von der Methode verbreitet Weihrauch nicht nur einen angenehmen Duft, sondern wird auch oft für spirituelle, religiöse oder heilende Zwecke genutzt.

 

Welche Arten von Weihrauch gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Weihrauch, die hauptsächlich von Bäumen der Gattung Boswellia stammen. Diese wachsen in Regionen wie Südarabien, Indien, Afrika und auf der Insel Sokotra im Jemen. Zu den bekanntesten Arten gehören:

  • Boswellia sacra: Auch als Oman-Weihrauch bekannt, stammt aus dem Dhofar-Gebirge im Oman und wird für seine hohe Qualität geschätzt.

  • Boswellia carterii: Dieser Weihrauch, auch Bibel-Weihrauch genannt, kommt aus Somalia und Jemen.

  • Boswellia frerana: Bekannt als Kau-Weihrauch, stammt aus Somalia und hat ein weicheres Aroma.

  • Boswellia serrata: Diese Art kommt aus Indien und wird oft in der ayurvedischen Medizin verwendet.

  • Boswellia papyrifera: Wird hauptsächlich in Äthiopien, Eritrea und dem Sudan gefunden.

Jede Weihrauchart unterscheidet sich durch Herkunft, Duft und Verwendung, was sie für unterschiedliche Anwendungen besonders geeignet macht.

Erfahren Sie in unserem Blog mehr über Weihraucharten.

 

Wie wird Weihrauch gewonnen und verarbeitet?

Weihrauch wird aus dem Harz des Weihrauchbaums (Boswellia) gewonnen. Der Prozess der Weihrauchernte ist seit Jahrtausenden nahezu unverändert und beginnt mit dem Anritzen der Baumrinde. Dabei tritt eine milchig-weiße Flüssigkeit aus, die an der Luft zu harzigen Perlen trocknet. Diese werden über mehrere Monate hinweg geerntet, wobei die Qualität des Harzes gegen Ende der Erntezeit besonders hoch ist.

Die Gewinnung von Weihrauch hat ihren Ursprung in der Region Dhofar im Süden des Oman, einem der ältesten Anbaugebiete der Welt. Heute wird Weihrauch auch in anderen Regionen wie Somalia, Äthiopien und Indien angebaut. Das Wissen über die Weihrauchernte wird in Dhofar seit Jahrtausenden weitergegeben und trägt zur Erhaltung dieses kulturellen Erbes bei. Dank seiner historischen und kulturellen Bedeutung steht das größte Anbaugebiet Dhofars, Wadi Doka, seit dem Jahr 2000 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.